EM und WM der DSAB immer wieder vorn
Seit 1990 nehmen auch DSAB-Nationalteams bei der aus der FEEDS (Federation European Electronic Dart Sports) hervorgegangenen FECS (Federation European Compact Sports) teil.
1990: DSAB erstmalig Europameister
1990 in Luxemburg die erfolgreichsten Nationen mit zwei Titeln heißen: Finnland und die Niederlande. Den Team-Titel holt sich allerdings der DSAB unter der Regie von Michael Rosenauer, der noch im Einzel und Herren-Doppel mit Dirk Kortendieck den zweiten Rang belegt. Im DSAB-Team mischen noch Karin Resch und Anke Wenig mit.
1991: DSAB erstmalig Weltmeister
1991 wird der DSAB erstmalig Weltmeister - und das gleich fünfmal. Bei der WM in Klagenfurt (Österreich) holen sich Corinne Schneider, Anke Wenig, Klemens Gros und Dieter Schutsch den Titel im Team-Wettbewerb. Das Duo Klemens Gros/Dieter Schutsch siegt bei den Herren, das Duett Corinne Schneider/Anke Wenig bei den Damen. Im Mixed steigen die beiden DSAB-Pärchen aufs Siegerpodest: Platz 1 und 2. Anke Wenig holt sich vor Corinne Schneider den Dameneinzel Titel. Nur im Herren-Einzel wagt sich ein Ausländer, der US-Amerikaner John Gray, in die einmalige DSAB Phalanx.
1993: Mit Heike Grahl erstmalig eine DSAB-Sportlerin EM-Siegerin
1992 im englischen Doncaster heißt die überragende DSAB-Spielerin Heike Grahl. Sie gewinnt im Damen-Einzel und zusammen mit Anke Wenig das Damen-Doppel.Das DSAB-Quartett, das noch von Michael Rauch und Dieter Sentrup unterstützt wird, erkämpft sich die Vize-Meisterschaft.
1993: DSAB gewinnt erstmalig alle Herren- sowie Damen Einzel und Doppel
1993 bei der WM im schweizerischen Brig landet das DSAB-Team mit Anja Fischer, Heike Suhr, Willi Lerndorfer und Bernhard Willert im Team-Wettbewerb auf Rang zwei. Dafür siegt Willi Lerndorfer im Herren-Einzel im Finale gegen Raymond Barneveld (Niederlande) und gemeinsam mit Bernhard Willert auch im Herren-Doppel. Die DSAB-Damen Heike Suhr/Anja Fischer liegen im Damen-Doppel in der Endabrechnung vorn und Heiko Suhr wird außerdem Weltmeisterin im Damen-Einzel.
1994: Der DSAB ist erstmalig Gastgeber einer internationalen Meisterschaft
1994 springt nur ein Titel heraus: Das Doppel Mario Curschmann/Markus Vogel sind vor heimischer Kulisse in Bingen bei den Europameisterschaften erfolgreich. Die beiden Herren plus Brigitte Thiele und Anja Herchenbach ergeben im Mannschafts-Wettbewerb Platz 2. Den erringt Brigitte Thiele auch im Alleingang im Damen-Einzel.
1995: Erstmalig mit Dieter Jooß ein DSABler mit WM-Hattrick
Und der heißt Dieter Jooß. Bei der WM im tschechischen Tabor, leider nur mit europäischer Beteiligung, gewinnt Dieter Jooß im Team zusammen mit Ellen Keller, Andrea Schwarzmann und Sadik Rackel, im Einzel und im Doppel mit Sadik Rackel die Titel. Bei den Damen überragt die Schweizerin Susanne Büchler mit zwei Titeln.
1996: Erstmalig mit Dirk Cormann ein DSABLer mit EM-Hattrick
Drei Titel bei der EM in Slagharen (Niederlande) für Dirk Cormann: Im Einzel, Doppel mit Michael Rosenauer und im Team zusammen mit Petra Rice, Karin Schäfer und Michael Rosenauer. Im Mixed nimmt er gemeinsam mit Petra Röder noch die Vize-Meisterschaft mit.
1997: Erstmalig verteidigt mit Dieter Jooß ein DSABler seinen WM-Titel
Im schweizerischen Luzern gelingt Dieter Jooß die Verteidigung seines WM-Titels von 1995 im Herren-Einzel. Das Team wird in der Besetzung Dieter Jooß, Michael Rosenauer, Petra Rice und Karin Schäfer Zweiter. Die Vize-Meisterschaft erobert sich Petra Rice auch als Solistin.
1998: Erstmalig der DSAB ohne Titel
Bei den Europameisterschaften im slowenischen Kranjska Gora fällt die Bilanz des DSAB so schlecht wie noch nie aus. Über einen fünften Platz kommen Cornelia Georg, Manuela Steinke, Thomas Jantzen und Dirk Cormann nicht hinaus, weder im Team, noch im Einzel, Doppel oder Mixed.
1999: Erstmalig holt der DSAB als Gastgeber zwei WM-Titel
Die WM in Kalkar verdient sich das Gütezeichen Besonders wertvoll. Davon motiviert lassen sich Sabine Lischka, Karin Schäfer, Brigitte Thiele, Manfred Bilderl, Frank Peischard sowie Jörg Schlüter den Titel im Team nicht nehmen. Im Doppel heißen die Titelträger Manfred Bilderl und Jörg Schlüter. Sabine Lischka/Manfred Bilderl und Karin Schäfer/Jörg Schlüter okkupieren im Mixed die Plätze zwei und drei. Manfred Bilderl legt im Einzel noch Platz 2 auf.
2000: Erstmalig durchkreuzt mit Dirk Cormann einer das They never come back
Zusammen mit Jan Plücker beschert sich Dirk Cormann seinen vierten EM-Titel im Herren-Doppel. Rüdiger Preuß erstmalig international dabei und hält die gesamte Konkurrenz im Herren-Einzel in Schach.
Im Team reicht es für Jana Riemann, Petra Röder, Brigitte Thiele, Jan Plücker, Dirk Cormann und Rüdiger Preuß zum dritten Platz.
Im Mixed beenden Petra Röder/Rüdiger Preuß den Wettbewerb als Zweite und Brigitte Thiele/ Dirk Cormann als Dritte. Petra Röder/Jana Riemann erkämpfen im Damen-Doppel Rang drei.
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