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| Als Gründungsmitglieder sind verbrieft: Michael Hümpfner, Gerhardt Kalitzki, Werner König, Ulli Künnecke, Bernd Molkenthin, Günter Schmid und Ullrich D. Schulze, der auch als erstes Mitglied im DSAB registriert wurde. Die Aufgaben des DSAB sind schnell umrissen. Es geht um die Förderung des Sportautomaten-Sports. Um die Strukturierung der Sportlandschaft, um sport-strategische Konzepte, um öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, insbesondere um die Etablierung des E-Dartsports. Bereits seit 1990 gibt es im Dart DSAB-Punkteturnierserien. Bei den Dartspielern stehen ausschließlich Einzelwettbewerbe im Mittelpunkt, wobei man sich auf die Kategorien Masters und Amateure konzentriert. Für Frauen und Männer, gegliedert in Amateure und Masters. Damit hat der DSAB nicht nur grundsolide Turnierstrukturen aufgebaut, sondern darf in Anspruch nehmen, weltweit eine einzigartige Turnierserie ins Leben gerufen zu haben. Das Alltagsgeschäft ist aber die Liga. Sie entwickelt sich zum sportlichen Herzstück. Mit dem DSAB verbreitert sich das Ligawesen. In Ganz Deutschland. Die Vorteile in der DSAB-Liga: Der Sportbetrieb ist bundesweit einheitlich gestaltet. Die Regeln und der Spielmodus sind überall identisch. Aber mittels diverser Testligen ist man allerdings immer wieder bereit, auch Neues auszuprobieren. Die Sportförderpreise (Preisgelder) sind im DSAB garantiert. Die Auf- und Abstiegsfragen eindeutig beantwortet. So ist im DSAB der stärkste und größte Liga Deutschlands entstanden. Aus der Handvoll Mannschaften im ersten Jahr sind mittlerweile fast 18 000 Teams im Jahr 2000 geworden. Oftmals wurde dem DSAB das Erreichen seiner obersten Grenzen prognostiziert. Aber weit gefehlt. Der DSAB Ligaspielbetrieb wächst jährlich. Besonders erfreulich, daß gerade jetzt wieder viele neue Teams aus dem Dartboden schießen. Mit der DSAB-Liga ging auch die Etablierung und Entwicklung der Deutschen Liga Mannschafts-Meisterschaften, populär unter dem Kürzel DLMM, einher. Auch hier konnte man mit großer Genugtuung registrieren, daß sich die DLMM immer größerer Anhängerschaft erfreut. Aus der zweistelligen Teilnehmerzahl, natürlich in Teams gemessen, wurde ganz schnell ein dreistellige. Aus der DLMM mit über 500 Teams und nahezu 3 000 Spielerinnen und Spieler entwickelte sich einer der größten Dartevents weltweit. Nach anfänglichem Beduinentum, mit wechselnden Austragungsorten, kristallisierte sich alsbald der Autohof Strohofer in Geiselwind, direkt an der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg, als Mekka der DLMM heraus. Aber bald waren auch hier der DLMM Grenzen gesetzt. So wurde als Unterbau der Deutsche Liga-Cup als Teil der DLMM installiert. Das heißt, die DLMM kommt noch näher zum Spieler. An den drei Austragungsorten wurden sodann 1998 und 1999 Teams registriert. Im letzten Jahr nahmen 837 Teams teil. Das sind rund 4 500 Spieler. Kein Dartevent kann auf solch einen Run verweisen. Weltweit nicht! In diesem Jahr will man mit einem einzigen Mammutevent wieder nach Geiselwind zurückkehren. Mit der DLMM hat der DSAB auch Las Vegas als ganz besonderes Highlight entdeckt. Der Worldcup im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und zudem in der Metropole des Gigantismus erwies sich Jahr für Jahr als besonderes Zugpferd und Anreiz für den DSAB-Liga Spielbetrieb. 2000 erreichte Las Vegas seinen vorläufigen Höhepunkt. Zum ersten Mal nahmen über 4 000 Spieler am Worldcup teil. Der DSAB zeigte sich als erfolgreichsten Team ebenfalls rekordträchtig. Die DSAB-Teams haben dem DSAB immer alle Ehre gemacht. Zahlreiche Worldcupsiege waren die Folge. 1 999 konnten sich bei den Damen Master of Disaster sowie der DC Sandhausen bei den Herren sowie 2000 Masters of Disaster mit einer Titelverteidigung und das Grenzland-Team mit ihrem ersten Worldcup-Erfolg die siegreiche Tradition der DSAB-Teams fortsetzen. Die Erfolgsserie des DSAB setzte sich auch beim Europacup fort. Mit dem Höhepunkt auf Teneriffa, wo sich 1997 alle drei DSAB-Teams siegreich präsentierten. Das DSAB Sportangebot geht aber über regionale Großturniere und Ligaspielbetrieb noch weit hinaus. Natürlich entsendet der DSAB seine Nationalteams im Dart auch zu den Internationalen Events wie Europa- und Weltmeisterschaften. Auch hier mit überaus großen Erfolg. So konnte der WM-Titel sowohl im Team als auch Herren-Doppel den Titel in Kalkar 1999 gewinnen werden, zudem standen DSABler noch im Mixed und Herren-Einzel Finale. Bei der EM in Liechtenstein gewann Rüdiger Preuß das Herren-Einzel, während Dirk Cormann und Jan Plücker im Doppel die Nase vorn hatten. Doch auch auf dem grünen Filz ist der DSAB aktiv. Auch hier ist es dem DSAB gelungen, einen effektiven Ligaspielbetrieb aufzubauen, der aber nicht vergleichbar mit dem im Dart ist. Trotzdem geht es auch hier äußerst rasant zu. Die besten Ligateams qualifizieren sich sowohl in der C- als auch in der B-Liga zum Worldcup in Las Vegas. Das erfolgreichste deutsche Team sind die Gamblers aus Schweinfurt, die in einzigartiger Weise die DSAB Poolbillardszene beherrschen. Doch in Las Vegas hängen die Trauben noch höher. Hier ist es noch nie einem Herren-Team gelungen, unter die besten Drei vorzustoßen. Dennoch sind alle mit viel Spaß, ausgeprägtem Enthusiasmus und großer Motivation dabei. Snooker, die vierte und kleinste Säule im DSAB-Sportbetrieb, wird ebenfalls gepflegt. Auch hier können sich die DSAB-Mitglieder darauf verlassen, daß es an den überdimensioniert wirkenden Billardtischen immer auch ein DSAB-Angebot gibt. Und das ist bescheiden formuliert. Denn die DSAB-Turniere genießen in der Snookerwelt einen ausgezeichneten Ruf, und Teilnehmer sowie auch Nicht-Teilnehmer bewundern den DSAB ob seiner großartigen Veranstaltungen. Während der Tischfußball seit 1991 unter dem Label des DSAB gelaufen ist, gibt es 2000 kein spezielles Tischfußball-Programm. Die Gründe sind schnell genannt: Der Hauptsponsor, Löwen Entertainment, Organisator und Durchführer der Tischfußballturniere, inklusive der Deutschen Meisterschaften, hat sich überraschend völlig und ganz zurückgezogen. Viel Scheinwerferlicht hat der DSAB durch seine vortreffliche Medienarbeit in die Turniersäle gebracht. Von der ARD und ZDF, über RTL und SAT1. Bis hin zu zahlreichen Lokalsendern haben alle Fernsehanstalten ihr Stelldichein gegeben. Darüber hinaus hat der DSAB immer dafür gesorgt, daß seine Sportlerinnen und Sportler auch in großen Lettern in den Printmedien zu finden sind. Im September 1990 erschien erstmalig die DSAB-NEWS als Verbandszeitschrift. 1999 und 2000 erhielt jedes DSAB-Mitglied DSAB sport n play, die Fachzeitschrift für alle Compactsportarten schlechthin. Diese erscheint nun in moderner Form im Internet So haben die Compactsportarten auch im modernsten Medium ein gewichtiges Wort mitzureden. |